Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen uns dabei, die Webseite von ABL zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Mehr Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.AblehnenOK
ABL - Logo

Häufige Fragen

Häufige Fragen
auf einen Blick

Welches Auto ist kompatibel?
Welche Ladeleistung brauche ich?
Wie wird eine Wallbox installiert?

Häufige Fragen

Häufige Fragen
auf einen Blick

Welches Auto ist kompatibel?
Welche Ladeleistung brauche ich?
Wie wird eine Wallbox installiert?

Welche Arten von Ladestationen gibt es?

Bei Ladestationen unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Ladearten: AC-Ladestationen (Wechselstrom) und DC-Ladestationen (Gleichstrom). Bei AC-Ladestationen sind Ladeleistungen zwischen 3,7 und 44 kW möglich. Der Wechselstrom wird innerhalb des Elektrofahrzeuges mit Hilfe eines Gleichrichters in Gleichstrom umgewandelt, da die Batterie mit Gleichstrom geladen wird. Im Falle der DC-Ladestationen wird der Strom bereits innerhalb der Ladestation in Gleichstrom umgewandelt. Bei dieser Ladeart sind Ladeleistungen bis 350 kW möglich. Aus diesen Gründen sind diese Ladestationen auch dementsprechend kostenintensiver. DC-Ladestationen finden vor allem an Autobahnraststätten Anwendung, da an diesen Standorten ein schneller Ladevorgang erwartet wird. Im städtischen Bereich hat sich die AC-Ladestation als Standard etabliert.


Welcher Steckertyp wird benötigt, wenn man an Ladestationen laden möchte?

Laut dem Gesetzesentwurf seitens des EU-Parlaments gilt seit April 2014 der Typ 2 als europäischer Standard auf Seite der Ladeinfrastruktur. Es gibt jedoch Adapter-Ladekabel, die eine mit Typ 2 Dose ausgestattete Ladestation mit einem Fahrzeug verbinden, welches mit Typ 1 ausgestattet ist.


Wie lange dauert das Laden?

Die Ladedauer hängt von zwei Kriterien ab. Zum einen von der Ladeleistung der Ladestation und zum anderen von der Aufnahmeleistung des Elektrofahrzeuges. Dies hängt auch davon ab, ob einphasig oder dreiphasig geladen werden kann. Die Top 3 Elektroautos in Deutschland haben eine durchschnittliche Kapazität von 40 kWh. Die Ladung der Batterie mit einer Kapazität von 40 kWh (wie z.B. der Renault ZOE) kann zwischen 19 Stunden und 2 Stunden dauern.


Warum soll ein Elektrofahrzeug NICHT an einer SCHUKO-Steckdose geladen werden?

Das Laden an einer SCHUKO-Steckdose ist aus zwei Gründen nicht zu empfehlen: Der Ladevorgang wird aufgrund der geringen Leistung mehrere Stunden dauern. Die bei einem Ladevorgang übertragene Leistung ist im Verhältnis zu anderen Verbrauchern im Haus sehr hoch. Eine SCHUKO-Steckdose ist für eine solche langwierige Dauerbelastung NICHT ausgelegt! Es kommt zu einer starken Wärmeentwicklung und im Extremfall sogar zum Schmelzen der SCHUKO-Steckdose.


Kann ich den Ladestrom auch individuell einstellen?

Ja, mit Hilfe einer Software kann der Ladestrom durch eine qualifizierte Elektrofachkraft leicht auf den verfügbaren Strom angepasst werden.


Wie weit komme ich mit meinem vollgeladenen Elektrofahrzeug?

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs hängt von der Batteriegröße des Fahrzeugs ab. Heutige Modelle besitzen eine Reichweite von bis zu 600 km. Die Angabe der Hersteller liegt jedoch unterhalb der Reichweite im Realbetrieb. In der realen Anwendung reduziert sich die Reichweite aufgrund unterschiedlicher Fahrverhalten, sowie durch den Einsatz von Verbrauchern wie Klimaanlage, Heizung usw.


Wie starte ich einen Ladevorgang?

Das Fahrzeug muss zunächst an die Ladestation angeschlossen werden. Wenn die Einstellung bei der Ladestation nicht auf freies Laden festgelegt wurde, muss man sich mit einer RFID-Karte am RFID-Leser oder per App autorisieren um den Ladevorgang zu starten. Manche Backendanbieter bieten auch die Möglichkeit sich über eine SMS zu autorisieren.


Kann der Stecker während eines Ladevorgangs herausgezogen werden?

Nein, nach IEC 62196-2 ist aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben, dass während des Ladevorgangs sowohl auf Infrastrukturseite der Stecker innerhalb der Ladesteckdose verriegelt werden muss, als auch auf Fahrzeugseite eine Verriegelung des Steckers erfolgt.


Was passiert mit der Steckerverriegelung während eines Stromausfalls?

Im Fall eines Stromausfalls wird die Verriegelung des Steckers gelöst und der Stecker kann aus der Ladesteckdose entnommen werden.


Was passiert, wenn die Ladestation während des Ladevorgangs überhitzt oder überlastet?

In den Ladestationen von ABL ist eine interne Temperaturüberwachung integriert, welche die Ladestation vor Überhitzung schützt. Hierfür wird der Ladestrom automatisch auf ein sicheres Niveau begrenzt. Ein elektronischer Überstromschutz schützt zudem das Ladekabel vor einer Überlastung.


Welche Kommunikationsarten gibt es zwischen Ladepunkt und Backend?

Um eine Kommunikation mit dem Backend aufzubauen, gibt es verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten. Die Kommunikation kann einerseits mit Hilfe von LTE über eine SIM Karte des Backendbetreibers mit dem Backend erfolgen. Andererseits besteht die Möglichkeit über die Integration eines bestehenden LAN mit dem Backend zu kommunizieren. Aktuell bietet ABL auch eine Kommunikation mittels Wireless LAN an.


Welches Backend unterstützt meine Ladesäule?

Jeder Hardware-Hersteller kann verschiedene Backendbetreiber anbieten, die mit seinen Ladestationen kompatibel sind. ABL bietet die Möglichkeit nahezu jedes Backend zu integrieren.


Was ist ein Master-Slave-System?

Bei einer Master-Slave-Konfiguration sind mehrere Ladepunkte in Reihe geschaltet. Eine Ladestation agiert dabei als Master. In Master-Ladestation ist der Kommunikationscontroller (Single Board Computer: SBC) zur Steuerung aller Ladepunkte integriert. Zusätzlich läuft über diesen die Anbindung an das Backend. Innerhalb des Systems kann mit einem vorgegebenen Maximalstrom Lastmanagement betrieben werden, sodass ein Überschreiten des Maximalstroms verhindert wird. Optional kann der Verbrauch eines gesamten Gebäudes gemessen und die Ladeinfrastruktur angepasst werden.


Was mache ich, wenn ich Lastmanagement in einem System mit mehr als 16 Ladepunkten betreiben will?

In diesem Fall muss ein weiteres Master-Slave-System aufgebaut werden. Die Möglichkeit einer Kaskadierung, also ein Aufbau, in dem mehrere Master-Slave-Systeme parallel miteinander funktionieren, wird in naher Zukunft realisiert.


Wie groß muss die Zuleitung an einer Ladestation ausgelegt sein?

Die Größe der Zuleitung ist abhängig von dem maximalen Ladestrom der Ladestation und von der Länge der Zuleitung. Die Auslegung der Zuleitung muss von einem Elektrofachmann durchgeführt werden.


Wie ist eine Ladestation abgesichert?

Gemäß VDE0100-722:2016 muss jeder Anschlusspunkt durch eine eigene Fehlerstrom-Schutzeinrichtung von mindestens Typ A mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA geschützt sein. Ladestationen mit Steckdose oder einer Fahrzeugkupplung müssen zudem eine Schutzvorkehrung gegen Gleichfehlerströme besitzen.


Warum wird an öffentlichen Ladesäulen je Viertelstunde abgerechnet?

Eine Abrechnung über bezogene kWh darf nur von Energieversorgern gemäß Energiewirtschaftsgesetz erstellt werden. Deshalb werden Ladevorgänge in den meisten Fällen nach Zeit abgerechnet.


Warum gibt es an öffentlichen Ladestationen auch einen Tarif für 0 kW?

Wenn ein Ladevorgang an einer kostenpflichtigen Ladesäule beendet ist, fließt dementsprechend kein Strom mehr (0 kW). Dennoch wird weiterhin eine Parkgebühr verlangt, da anderen Elektrofahrzeugen die Möglichkeit verwehrt bleibt an dieser Ladesäule zu laden.


Laden des privaten E-Fahrzeugs auf dem Firmengelände. Welche Voraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen? Vor dem Hintergrund, dass die Steuerbefreiung nur bis 2020 gilt, muss der abgegebene Strom an die Mitarbeiter separat erfasst werden?

Grundsätzlich muss man zwischen dem Mitarbeiter- und dem Besucher-Laden unterscheiden. Unternehmen dürfen bis 2020 ihren Mitarbeitern den für das Laden verbrauchten Strom schenken. Der Stromverbrauch für das Laden von Besuchern muss schon heute erfasst und abgerechnet werden. Deshalb empfehlen wir unseren Kunden schon heute den Kauf abrechnungsfähiger Wallboxen, da voraussichtlich ab 2020 auch der Stromverbrauch für das Laden von Mitarbeitern erfasst und abgerechnet werden muss.


Kann ich mein Auto auch im Ausland laden?

Ja, durch Roaming wird ein barrierefreies Laden auch im Ausland ermöglicht. Genauso können beispielweise Fahrer eines Elektroautos aus dem Ausland auch an Ladestationen des Ladeverbunds+ ihr Fahrzeug laden.


Ist jedes Elektroauto mit einem Ladekabel ausgestattet?

Das Ladekabel ist in den meisten Fällen kein Bestandteil der Basisausstattung. Es wird als Zubehör angeboten.