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Bauvorhaben

ABL plant Ergänzungsstandort in Altdorf

Christina Tauber
12. Oktober 2021

ABL gibt Pläne für die Erschließung eines Ergänzungsstandortes in Altdorf bekannt. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen, insbesondere im Produktbereich eMobility. Um die Vorreiterrolle als deutscher Hersteller von Ladeinfrastruktur weiter auszubauen und alle Wachstumschancen zu nutzen, die der derzeitige Hochlauf der Elektromobilität bietet, soll in Altdorf ein Ergänzungsstandort entstehen.

Damit ABL das weitere Wachstum bewältigen kann, ist eine zeitnahe und signifikante Kapazitätssteigerung in allen Geschäftsbereichen notwendig. Dafür sind nicht nur Fachkräfte mit dem entsprechenden Know-how erforderlich, sondern auch ausreichend Platz. ABL hat in einem Werkstrukturplanungsprozess verschiedene Szenarien für eine sinnvolle und wirtschaftliche Weiterentwicklung geprüft. Man kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass der verfügbare Platz auf dem aktuellen Gelände für die notwendigen Erweiterungen bei weitem nicht ausreicht.

ABL gliedert Produktion aus

Auf einer verfügbaren Fläche in Altdorf bei Nürnberg soll zeitnah ein Ergänzungsstandort entstehen. Die Erschließung eines zweiten Standortes ermöglicht ABL eine schnelle Umsetzung der Erweiterungspläne. Der bestehende ABL Standort in Lauf soll hauptsächlich Verwaltung, Entwicklung sowie ein neues Kunden-Center beheimaten. In Altdorf sollen nach aktuellem Planungsstand zukünftig Produktion, Montage, Logistik und Schnittstellenfunktionen verortet sein. „Wir sind ein Laufer Unternehmen und unser ausdrücklicher Wunsch war immer, dass wir das auch zukünftig bleiben können. Dass wir unseren Ergänzungsstandort in Altdorf und damit in unmittelbarer Nähe entwickeln können, freut uns sehr", so Dr. Stefan Schlutius, geschäftsführender Gesellschafter von ABL.

„Herzlichen Dank an Dr. Schlutius und sein Team für die vertrauensvollen und konstruktiven Verhandlungen. Wir freuen uns, dass wir dabei mithelfen können, die Produktion eines Laufer Traditionsunternehmens in der Region zu halten. Für uns ist das ein weiterer und sehr erfreulicher Beitrag zu einem modernen Technologiestandort Altdorf", so das Fazit von Martin Tabor, Erster Bürgermeister von Altdorf.

Albert Büttner aus Lauf – ABL bleibt seinen Wurzeln treu

Seinen Wurzeln in der Pegnitzstadt möchte ABL weiter treu bleiben. „Die Stadt Lauf hat uns bei den Planungen zur Erweiterung unseres Unternehmens von Beginn an unterstützt und aktiv begleitet und diese gute Zusammenarbeit möchten wir natürlich fortführen", betont Dr. Stefan Schlutius.

Thomas Lang, Bürgermeister der Stadt Lauf, zeigt sich sehr erfreut über die Entscheidung von ABL, mit dem Hauptsitz in Lauf zu bleiben und damit auch künftig Arbeitsplätze zu sichern und aufgrund der Vergrößerung der jeweiligen Bereiche neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Nur mit einer breit gefächerten Wirtschaftsstruktur, mit Qualität, Flexibilität und Innovationskraft können wir uns auf lange Sicht im kommunalen Wettbewerb um Investitionen und Zukunftschancen gut positionieren. Und dazu brauchen wir erfolgreiche Industriebetriebe wie ABL, die qualifizierte Arbeitsplätze etablieren und moderne Technologien voranbringen."
Das Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Lauf und der Metropolregion sei laut Thomas Lang Bestätigung und Ansporn zugleich. In jedem Fall wolle man deshalb die Fläche an der BAB-Anschlussstelle Lauf Süd und der Staatsstraße St2240 – sollte sie eingegliedert werden – für eine zukünftige Nutzung weiterentwickeln, so Thomas Lang weiter.

ABL – Technologie, die verbindet

Das mittelständische Unternehmen entwickelt und produziert elektrotechnische Produkte in den Bereichen Connectivity (Steckvorrichtungen, Kombinationen, Caravan-Einspeisungen) und eMobility (Ladestationen für Elektroautos). Mit dem Aufbau des neuen Produktbereichs eMobility begann ABL 2011. Inzwischen ist die eMobility der größte und der am stärksten wachsende Produktbereich. In Norwegen ist ABL bereits seit vielen Jahren Marktführer im Segment Wallboxen. ABL ist heute einer der drei größten Anbieter von Ladeinfrastruktur in Europa.

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