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Pressekonferenz

ABL plant Bau einer neuen Firmenzentrale

Stärkung des Technologiestandortes Lauf

ABL
12. Mai 2021

ABL plant den Bau eines neuen Firmencampus. ABL ist in den letzten Jahren stark gewachsen, insbesondere im Produktbereich eMobility. Um seine Vorreiterrolle als deutscher Hersteller von Ladeinfrastruktur weiter auszubauen und alle Wachstumschancen zu nutzen, die der derzeitige Hochlauf der Elektromobilität bietet, wird ein neuer ABL Campus entstehen.

Familienunternehmen auf der Überholspur

Das mittelständische Unternehmen entwickelt und produziert elektrotechnische Produkte in den Bereichen Connectivity (Steckvorrichtungen, Kombinationen, Caravan-Einspeisungen) und eMobility (Ladestationen für Elektroautos). Mit dem Aufbau des neuen Produktbereichs eMobility begann ABL 2011. Inzwischen ist die eMobility der größte und der am stärksten wachsende Produktbereich. In Norwegen ist ABL bereits seit vielen Jahren Marktführer im Segment Wallboxen. Heute ist ABL einer der drei größten Anbieter von Ladeinfrastruktur in Europa.

Um das weitere Wachstum bewältigen zu können, ist eine signifikante Kapazitätssteigerung in allen Geschäftsbereichen notwendig. Dafür sind nicht nur Fachkräfte mit dem entsprechenden Know-how erforderlich, sondern auch ausreichend Platz.

In einem Werksstrukturplanungsprozess hat ABL zusammen mit der Unternehmensberatung Staufen AG alle ausschlaggebenden Faktoren analysiert und verschiedene Szenarien für eine sinnvolle und wirtschaftliche Weiterentwicklung geprüft. Man kam gemeinsam zu dem Ergebnis, dass der verfügbare Platz auf dem aktuellen Gelände für die notwendigen Erweiterungen bei weitem nicht reichen würde.

Zielsetzung für den neuen ABL Campus

„Der Neubau unserer Unternehmenszentrale ist für uns ein großer Schritt, der uns neue Möglichkeiten für die Zukunft der ABL eröffnet. Der neue Campus wird unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit gebaut werden. Ökologie und Ökonomie werden miteinander im Einklang stehen", erläutert Dr. Stefan Schlutius, geschäftsführender Gesellschafter von ABL.

Das neue ABL Betriebsgelände soll auf einer Fläche zwischen BAB A9, AS Lauf Süd und der Staatstraße St2240 entstehen.

Nicht nur der dort verfügbare Platz, sondern auch die Lage begünstigen die Wachstumspläne. Mit den erheblichen Steigerungen entstehen erhöhter Personal- und Lieferverkehr. Die Lage am Ortsrand und in Autobahnnähe ist auch für die Stadt von Vorteil, da der Verkehr durch das Stadtgebiet reduziert wird.

Mittelfristig möchte ABL die Zahl seiner Mitarbeitenden, aktuell 450, mehr als verdoppeln. Dabei handelt es sich vor allen Dingen um Expertenpositionen in IT, Produktentwicklung und anderen Bereichen sowie Facharbeitsplätze in Produktion und Logistik.

Städtebauliche Chancen für die Stadt Lauf

ABL fühlt sich der Stadt Lauf und dem Landkreis sehr verbunden. Firmengründer Albert Büttner betonte das 1923 bereits mit der Festlegung des Namens. Ausgeschrieben steht ABL für „Albert Büttner aus Lauf".

Bei allen anstehenden Veränderungen möchte ABL sich und seinem Namen treu bleiben. So war klar, dass auch die nächsten Kapitel der ABL Erfolgsgeschichte in Lauf geschrieben werden sollen.

Neben den zusätzlichen Arbeitsplätzen, die die Stadt als Technologiestandort stärken, ergeben sich für Lauf noch weitere spannende Möglichkeiten. So wird nach dem Umzug auf dem derzeitigen ABL Firmengelände ein Wohngebiet entstehen.

„Wir wollen den prosperierenden Markt der Elektromobilität gemeinsam mit einem Laufer Traditionsunternehmen zur Gestaltung einer nachhaltigen Stadtentwicklung nutzen. Arbeitsplätze und Wohnraum mit einer zukunftsträchtigen Industrie zu verbinden, ist ein Ziel, das uns höchste Anstrengungen abverlangt", so Laufs Erster Bürgermeister Thomas Lang.

Ausblick

Im nächsten Schritt wird ein Masterplan erarbeitet, in dem die zeitliche Reihenfolge der Bauabschnitte festgelegt wird. „Gute Produkte entstehen nur in einer guten Umgebung. Unser zukünftiger ABL Campus soll ein solcher Ort werden. Wir freuen uns auf die Weiterentwicklung der ABL am neuen Standort in Lauf", fasst Dr. Schlutius das Vorhaben zusammen.

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